Unter dem Motto "20 Köpfe, 11 Geschichten" blickt noch bis Ende September eine Wanderausstellung im Frankfurter Römer auf die Geschichte des (frankfurter) Frauenfußballs zuück. Eines der mitunter skurrilen Ausstellungsstücke: ein Exemplar des berühmten Kaffee-Services, das die Nationalspielerinnen zum Gewinn der EM 1989 erhalten haben. In rund zehn Monaten wird in Deutschland die FIFA Frauen-Fußballweltmeisterschaft ausgetragen. Aus diesem Anlass initiierte die Stadt Frankfurt am Main, in der insgesamt vier Spielen inklusive des WM-Finales am 17. Juli ausgetragen werden, die Ausstellung. Diese hat einerseits die Geschichte des Frauenfußballs in der Mainmetropole im Fokus, zeigt aber gleichzeitig auch die Entwicklung in Deutschland auf.
Die Austellung geht Entwicklung einer Sportart nach, die vor 40 Jahren noch verboten und deren Vertreterinnen, zumindest in der Nationalmannschaft, heute große Stadien füllen. Denn: erst am 31. Oktober 1970 beschloss der DFB die Zulassung von "Damenfußballspielen". So blickt diese Sportart auf 40 bewegte Jahre in Deutschland zurück, was sich auch in den mitunter skurrilen Exponaten wiederspiegelt. So zählen zu den Schaustücken u.a Pokale, Zeitungsausschnitte und Trikots, beispielsweise ein Trikot des FSV Frankfurt mit dem Werbeschriftzug des ersten Sponsors "Schleich" oder ein Mannschaftsposter der ersten Frauen-Nationalmannschaft.
Highlights sind sicherlich auch ein Schiedsrichterrock sowie ein Exemplar des mittlerweile berühmten und jahrelang für die Wertschätzung des Frauenfußballs charakteristischen Kaffee-Services, das die Nationalspielerinnen zum Gewinn der EM 1989 erhalten haben. Betreut wird die Ausstellung, die auf einem Schülerprojekt der Frankfurter Anne-Frank-Schule aufbaut und von der Stadt Frankfurt sowie der DFB-Kulturstiftung unterstützt wird, vom Leiter des Eintracht Museums Matthias Thoma. Die Schau wird zunächst bis zum Ende Septembers nur für Besucher des Römers zu sehen sein. Im Anschluss geht sie auf Wanderschaft an unterschiedliche Orte in Frankfurt bis zur WM 2011, wo sie natürlich ebefalls zu sehen sein wird.
























