Hannelore Ratzeburg wird mit Elisabeth-Selbert-Preis ausgezeichnet

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Die DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, Hannelore Ratzeburg, erhält den Elisabeth-Selbert-Preis 2011. Ratzeburg habe sich nach den Grundsätzen der Auszeichnung für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern im Sport eingesetzt. Der Preis selbst wird am Dienstag, dem 21. Juni 2011, im Rahmen eines Festaktes im Biebricher Schloss in Wiesbaden durch die hessische Landesregierung verliehen.

Der Elisabeth-Selbert-Preis trägt den Namen der hessischen Juristin und Politikerin Dr. Elisabeth Selbert aus Kassel und wird seit 1983 in einem Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und geht an Persönlichkeiten, die sich "in hervorragender Weise mit gestalterischer Kraft für die Verwirklichung der Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Gesellschaft eingesetzt haben".

Der hessische Sozialminister und Präsident der Jury des Elisabeth-Selbert-Preises, Stefan Grüttner zeigte sich äußerst erfreut darüber, dass gerade im Jahr des Frauenfussballs in Deutschland, Hannelore Ratzeburg mit diesem Preis ausgezeichnet werden wird. "Es ist dem hartnäckigen Engagement von Hannelore Ratzeburg zu verdanken, dass sich Frauen heute im Fußball genauso verwirklichen können wie Männer. Hannelore Ratzeburg hatte großen Anteil daran, dass der Deutsche Fußball-Bund 1970 Frauenfußball erlaubte. So gab ihr Einsatz den Startschuss zu einer Erfolgsgeschichte, die hoffentlich bei der diesjährigen WM in Deutschland fortgesetzt wird."


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