Am vergangenen Wochenende gab es nicht nur ein sportlich-emotionales Spiel zwischen Frankfurt und Potsdam, während des Spiels kam es leider auch zu einer Tätlichkeit zwischen Tabea Kemme und Kerstin Garefrekes. Kemme warf bei einem Einwurf der Gegnerin Garefrekes den Ball direkt ins Gesicht. Daraufhin sprang Trainer Sven Kahlert auf und stieß Tabea Kemme leicht zur Seite. Beide Unsportlichkeiten wurden
vorm Sportgericht des Deutschen Fussball Bundes (DFB) verhandelt und bestraft.
Die Spielerin von Turbine Potsdam, Tabea Kemme, wurde für die kommenden vier Bundesligaspiele gesperrt. Sven Kahlert, der Trainer des mehrfachen Meisters 1. FFC Frankfurt, erhielt ebenfalls eine Sperre. Für das nächste Meisterschaftsspiel wurde Kahlert mit einem Innenraumverbot belegt. Dieser zeigte allerdings schon gleich nach dem vergangenen Spiel Reue und entschuldigte sich bei Kemme und der Schiedsrichterin Miriam Dietz.
Er sagte: "Es tut mir leid. Ich habe mich bei Tabea Kemme entschuldigt. Das war zu emotional. Das darf mir nicht passieren. Durch die aggressiven Zuschauer war die Stimmung aufgeheizt, die Szene spielte sich direkt vor meinen Augen ab, und ich habe mich hinreißen lassen." Der Frankfurter Trainer kritisierte ebenfalls und zurecht die Unsportlichkeit der Potsdamer Zuschauer, die nach dieser unschönen Attacke von Kemme Kerstin Garefrekes bei jeder Ballberührung auspfiffen und mit sinnfreien Kommentaren belegt hatten.
















