Nach der deutschen Meisterschaft, ist der Gewinn des DFB-Pokal die zweit wichtigste Auszeichnung im nationalen Frauen-Vereinsfußball. Im Wettbewerb spielen die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga (mit Ausnahme der zweiten Mannschaften) sowie 26 Mannschaften aus den unteren Ligen. Heimspielrecht hat immer der unterklassige Verein. Die Paarungen werden vor jeder Runde ausgelost.
Wird ein Spiel nicht in der regulären Spielzeit von 2 x 45 Minuten entschieden, geht es in die Verlängerung von 2 × 15 Minuten. Gibt es dann immer noch keinen Sieger (remis), wird durch Elfmeterschießen über den Matchwinner entschieden (K.o.-System).
Seit 1980 wird der DFB-Pokal der Frauen ausgetragen. Lustigerweise gab es damals noch keine Bundesliga, so schickten die Verbände ihre Sieger der Landespokale in den Wettbewerb. Der erste Pokalsieger SSG 09 Bergisch Gladbach wurde am 02. Mai 1981 im Stuttgarter Neckarstadion gekrönt.
Der Regionalligist Grün-Weiß Brauweiler war und ist bis heute der einzige unterklassige Verein, der im Jahr 1991 alle ausgelosten Bundesligisten aus dem Rennen schmiss, den damals amtierenden deutschen Meister TSV Siegen im Finale mit 1:0 an die Wand spielte und somit den DFB-Pokal für sich entscheiden konnte. Rekordsieger des Pokals ist der 1. FFC Frankfurt, der zwischen den Jahren 1998 und 2004 fünf mal in Folge und, insgesamt 7 mal die Trophäe überreicht bekam. | 
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