Der zweite Teil des Viertelfinales im DFB-Pokal der Frauen bot heute ab 13 Uhr jede menge Tore. Der eigentliche Favorit Turbine Potsdam, der in der Bundesliga noch die Tore machte, musste sich heute wieder dem Erzrivalen aus Frankfurt stellen und dieses mal haushoch geschlagen geben. Die Bayern sind ebenfalls weiter, allerdings mussten sie bis zum Elfmeterschießen zittern. Dem FCR Duisburg hingegen gelang ein leichtes weiter kommen.
1. FFC Frankfurt vs 1. FFC Turbine Potsdam
Nach mehreren vergeigten Spielen waren die Erwartungen an den 1. FFC Frankfurt gar nicht mehr so hoch, als sich Fatmire Bajramaj beim Aufwärmen auch noch verletzte und nicht auflaufen konnte, waren die Erwartungen eigentlich in den Keller gerutscht. Für Bajramaj wurde überraschenderweise Jessica Landström aufgestellt und nach anfänglichen Unsicherheiten fand sie sehr gut ins Spiel und hat zur Freude aller ein Tor geschossen.
Die Frankfurterinnen traten direkt nach dem Anpfiff sehr stark auf und begannen mit einem druckvollen Spiel aufs gegnerische Tor. Die Gegenseite musste verletzungsbedingt auf Babett Peter und Genoveva Anonma verzichten, dies schien die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder derart zu verunsichern, dass das erste Tor der Frankfurterinnen schon in der vierten Minute sein Ziel, durch Gina Lewandowski, fand. 1:0 nach einem Freistoß von Melanie Behringer, die traf in Richtung Tor und Lewandowski trug völlig unbeobachtet vom Gegner mit dem Kopf ins Netz.
In der 10. Minute fiel das 2:0 durch Svenja Huth, die nach einer herrlichen Hereingabe von Alexandra Krieger ebenfalls den Ball mit dem Kopf ins Tor traf. Das 3:0 folgte in der 30. Minute nach einem Freistoß auf die Torfrau der Turbinen, die den Ball nur wegboxte, der aber in Richtung Tor flog und Saskia Bartusiak nur noch mit dem Ball über die Linie laufen musste. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff (55.) bekam Kerstin Garefrekes mit einem Sprint an den Ball und schoss direkt, Ball drin, 4:0.
Das 5te Tor der Frankfurterinnen kam von Jessica Landström, sie erhielt einen kurzen Pass von Svenja Huth und schoss ebenfalls direkt an der Torfrau vorbei. Viola Odebrecht rettete dann noch den Ehrentreffer für die Gäste, nachdem ein direkter Heber über Nadine Angerer flog und hinter der Linie aufkam. Endstand 5:1 und Frankfurt ist mit einem sensationellen Auftritt im Halbfinale des DFB-Pokals.
Statistik des Spiels: Schiedsrichterin Baitinger, 1830 Zuschauer, gelbe Karten an: Huth, I. Kerschowski und Kemme
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SC 07 Bad Neuenahr vs FC Bayern München
Ohne das Ausnahmetalent Celia Okoyino da Mbabi mussten die Gastgeberinnen von der Ahr das Spiel bestreiten, doch die bisherigen Verletzten Bianca Rech und Nicole Rolser waren zumindest als Auswechselspielerinnen bereit. Die Bayern hatten ebenfalls mit verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen und reaktivierten Sandra de Pol wieder, die eigentlich nur noch in der "Zweiten" spielen wollte. Beide Teams wollten den Sieg und deshalb hielten sie über die reguläre Spielzeit von 90 Minuten ein 0:0, was folglich in die Verlängerung ging.
In der Verlängerung kamen die Bayern gut vor dem Tor der Hausherrinnen zurecht, doch der Ball wollte nicht an der Torhüterin Almuth Schult vorbei. Nach nun mehr 120 Minuten Spielzeit war immer noch kein Gewinner ausgemacht, deshalb wurde zum Elfmeterschießen gerufen. Die Torschützinnen waren dann wie folgt (der FCB begann): 0:1 Vanessa Bürki, 1:1 Laura Störzel, 1:2 Petra Wimbersky, 2:2 Peggy Kuznik, 2:3 Katharina Baunach, 3:3 Nadine Rolser, 3:4 Lena Lotzen, 4:4 Katie Hoyle, 4:5 Sandra de Pol, 5:5 Ramona Petzelberger, 5:6 Stefanie Mirlach. Letztendlich scheiterte die bis dato perfekt spielende Almuth Schult an ihrer Gegnerin Kathrin Längert und so war es geschehen, der FC Bayern München zieht ins Halbfinale ein.
Statistik des Spiels: Schiedsrichterin Biehl, 407 Zuschauer, gelbe Karten an: Doorsoun-Khajeh, Störzel, Kuznik, Rudelic und Schnaderbeck.
FSV Gütersloh 2009 vs FCR 2001 Duisburg
Die Löwinnen aus Duisburg hatten keine große Mühe gegen den Zweitligisten vom FSV Gütersloh. Sie trafen sieben mal erfolgreich ins Netz, die Torschützinnen sind: 0:1 Ando (14.), 0:2 Popp (34.), 0:3 Islacker (39. Foulelfmeter), 0:4 Ando (57.), 0:5 Ando (85.), 0:6 Popp (87.) und 0:7 Popp (90.). Statistik des Spiels: Schiedsrichterin Wozniak, 656 Zuschauer, gelbe Karten an: Bentkämper und Hackmann
Die Halbfinalisten sind somit klar: Hamburg, Frankfurt, München und Duisburg ziehen in die nächste Runde ein. Die Auslosung der Partien wird am 21.12. nach einem DFB-Pokal Spiel der Männer statt finden.
























