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FIFA Frauen-WM 2011 - Umwelt-Projekt "Green Goal 2011"

Das Umweltkonzept "Green GoalTM" wurde erstmals zur FIFA Fussballweltmeisterschaft der Männer 2006 in Deutschland vorgestellt und angewandt. Das Projekt für die Umwelt wurde ins Leben gerufen, um die negativen Effekte für die Umwelt möglichst gering zu halten. Denn wenn sich, wie damals zur WM 2006 bei 64 Spielen voraussichtlich über 3,2 Millionen Zuschauer aus dem In- und Ausland ankündigen, dann kann man sich vorstellen, dass dies zum Beispiel mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen verbunden sein wird. Auch die Stadien werden Strom und Wasser benötigt und Abfälle müssen entsorgt werden.

Damals wurde vom Organisationskomitees der WM2006 in Deutschland das Öko Institut in Berlin beauftragt ein Konzept für die Umwelt zu erarbeiten. Dies wurde auch prompt mit der Unterstützung und Förderung der BMU und DBU umgesetzt. Der stellvertretender Geschäftsführer des Öko-Instituts Christian Hochfeld in Berlin, sagte dazu: „Deutschland soll 2006 nicht nur Fußballweltmeister, sondern auch Umweltmeister werden“. "Green GoalTM" ist also neben der FIFA WM wie eine Umweltmeisterschaft zu verstehen.

Auch zur kommenden Weltmeisterschaft soll die Umwelt geschont werden. So hat das Organisationskomitee um Steffi Jones in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut und gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein weiteres Umweltkonzept, mit dem Namen "Green Goal 2011", erarbeitet. Nur dieses mal werden die Kernbereiche Wasser, Abfall, Catering, Energie und Mobilität umfassen. Deshalb sollen beispielsweise die Stadien die notwendige Energie aus regenerativen und damit umweltverträglichen Quellen nutzen. Abfall soll reduziert werden, in dem vermehrt der Einsatz verpackungsfreier Systeme angestrebt wird.

Die Mobilität der Gäste in Deutschland wird ebenfalls umweltfreundlicher werden, denn die Eintrittskarte ist zugleich das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr - das ÖPNV-Ticket. Auch akkreditierte Medienvertreter wurden im Rahmenvertrag bedacht. Der VDV-Vizepräsident Horst Klein betonte auch ausdrücklich: "Die Eintrittskarte berechtigt nicht nur für die Fahrt zum Stadion und zurück, sondern gilt am gesamten Spieltag bis zum Betriebsschluss in allen Bussen und Bahnen am jeweiligen Austragungsort und im dortigen Verkehrsverbund".

"Green Goal 2011" wird durch einen mit bekannten Menschen aus dem öffentlichen Leben bestückten Umweltbeirat begleitet. Mitglieder des Umweltbeirates sind unter anderem Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Prof. Dr. Klaus Töpfer, der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90 / Die Grünen, Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Eberhard Brandes, Geschäftsführer des WWF Deutschland sowie DFB-Vizepräsident Rolf Hocke.

 


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Datum / Uhrzeit: '01.09.10 - (Mi.)'
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