Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft traf heute im Rahmen der UEFA EM2013 Qualifikation auf den Weltranglisten 79te aus Kasachstan. Noch nie durfte die Neid-Elf gegen diesen Gegner antreten, entsprechend unsicher war man im Vorfeld von der zu erwartenden Leistung. Doch nach dem heutigen Torfestival von 17:0 Toren sind alle Zweifel ausgeräumt.
Keinerlei Kritik wollte und konnte die Bundestrainerin Silvia Neid nach diesem Spiel üben, warum auch, es gab nach diesem 17:0 Erfolg über den Gegner Kasachstan, kaum etwas zu bemängeln. Gleich in den ersten Minuten fielen bereits die ersten Tore, die Mannschaft aus Kasachstan war offensichtlich dermaßen überrascht, dass es nach einer viertel Stunde (16. Minute) bereits 6:0 stand.
Die Wiesbadener Brita-Arena war mit 6.528 Zuschauern halb gefüllt und dennoch war die Stimmung sensationell. Die Fans bejubelten jedes Tor und feierten die Torschützinnen, ebenso gab es nach mehreren Anläufen eine Laola nach der anderen, die sich durch das ganze Stadion zog. Celia Okoyino da Mbabi begann in der dritten Minute mit dem Torfestival.
Die weiteren Torschützinnen sind bis auf Fatmire Bajramaj (51.) und Melanie Behringer (36. Foulelfmeter) meist zwei oder sogar mehrfach zum erfolgreichen Torschuss gekommen. So trafen Babett Peter (62, 65 u. 89), Simone Laudehr (23 u. 41), Alexandra Popp (5, 11, 31 u. 59) und Célia Okoyino da Mbabi (3, 10, 14 u. 16). Nachdem Martina Müller in der 70. Minute eingewechselt wurde müllerte es gleich zwei mal in der 74. und 85. Minute.
Schiedsrichterin Carina Vitulano aus Italien, hatte einige Fouls nicht geahndet, doch als eine Kasachin in der 36. Minute einen Ball mit der Hand aus dem Strafraum schlug vergab sie die einzige gelbe Karte des Tages. Wie sich rausstellte war die "Handballerin" Aigerim Bisembayeva.
Nach diesem Spiel ist Deutschland nun auf dem ersten Platz in der Gruppe 2 und muss nächste Woche gegen den stärksten Konkurrenten in dieser Gruppe antreten, Spanien. Das direkte Duell findet am 24. November ab 20:30 Uhr im Estadio Municipal Escribano Castilla, Motril statt.

























