Die heutige Demonstration von unglaublicher Schiedsrichterleistung und das während eines UEFA Länderspiels hat der Deutschen Frauenfußball Nationalmannschaft den Sieg gekostet. So wird die DFB-Elf mit dem heutigen Unentschieden gegen die Spanierinnen erst einmal auf der Position zwei in der EM-Qualifikations-Gruppe2 überwintern müssen.
Der TV-Sender Eurosport übertrug das EM-Qualifikationsspiel zwischen Spanien und Deutschland live und wie man sah, gab es einen Rasen, der einem Acker durchaus ganz nah kam. Die Bälle sprangen hin wohin sie wollten, ein sauberes Zuspielen war oft schwer möglich. Doch in der ersten Halbzeit zeigten die Frauen der National-Elf einen tollen kampfstarken Fussball und wurden mit zwei Toren belohnt.
Das 0:1 geht auf das Konto von Lena Gößling, sie köpfte in der 27. Minute den Ball über die spanische Torfrau ins Netz. Am zweiten Treffer in der 30. Minute war die Spanierin Ruth Garcia beteiligt, denn im allgemeinen Gewusel wurde sie durch ihre eigene Mitspielerin angeschossen und sie fälschte den Ball ins eigene Tor. Das Tor hätte auch der deutschen Celia Okoyino da Mbabi zugesprochen werden können, aber die UEFA entschied anders.
In der zweiten Hälfte überkam den Fersehzuschauer das Gefühl, dass die Schiedsrichterin Kateryna Monzul aus der Ukraine mehr Sympathien für die Spanierinnen hatte. Denn die überwiegenden Foulspiele (auch wenn es keine waren - eher Theatralik) an spanischen Spielerinnen wurden wahr genommen, das eher unangemessene und harte Einsteigen an den deutschen Spielerinnen wurde gerne übersehen.
Veronica Boquete traf in der 57. Minute durch einen schönen Schuß an der Torfrau Nadine Angerer vorbei und schloss damit zum 1:2 auf. Ein anschließender Angriff durch Celia Okoyino da Mbabi auf das spanische Netz wurde dann unglaublicherweise als Abseits gewertet, was so nicht sein konnte, denn Okoyino da Mbabi war während der Ballabgabe noch zwei Schritte vor der letzten Spanierin.
Ein intensives und verbales Auftreten der Bundestrainerin Silvia Neid veranlasste dann die Schiedsrichterin die Trainerin auf die Tribüne zu bitten. 3000 Zuschauer im Estadio Municipal Escribano Castilla in der Provinz Granada sahen in der Nachspielzeit das 2:2 durch Willy. Endstand somit unentschieden, beide Kontrahenten dürfen einen Punkt mitnehmen, der auf dem Konto der Spanierinnen besser aussieht, da sie nun die Gruppe auf Platz 1 mit 13 Punkten weiter anführen.

























