WM2011: Norwegen quält sich zum Sieg

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Der selbsternannte Mitfavorit auf den Weltmeistertitel Norwegen wurde im Spiel gegen Äquatorialguinea seiner Rolle nicht gerecht und gewinnt zum Schluss mit großem Glück 1:0 durch ein Tor in der 85. Minute durch Emilie Bosshard Haavi.

Dabei hatten sie wirklich kurios begonnen und bereits in der zweiten Minute eine tolle Großchance. Hier traf aber Haavi nur den Pfosten. Überhaupt verhinderten die Torlatten gleich drei mal, dass Norwegen in Führung ging.

Aber auch Äquatorialguinea zeigte, dass es sich nicht kampflos von dieser WM bereits in der Gruppenphase wieder verabschieden möchten. Ihr Star Genoveva Anonma hatte bestimmt ein gutes Dutzend guter Chancen und das ein oder andere Mal fehlten nur Zentimeter zur Führung, doch leider fehlte ihr das letzte Quäntchen Glück.

Während Äquatorialguinea in der ersten Halbzeit noch versuchte mit Distanzschüssen ein Tor zu erzielen und Anonma nach dem Seitenwechsel sogar mit einem Schuss von der Mittellinie begann, versuchten sie in der zweiten Hälfte eine andere Taktik, in dem sie durch Kampfeswille und durch spielerische Mittel dem gegnerischen Tor immer näher kamen.

Letztlich hatte aber der Favorit Norwegen auch kein wirkliches Rezept, weder im Angriff noch in der Verteidigung konnte man eine Ordnung oder ein Spielprinzip erkennen. Und so war das Tor in der 85. Minuten dann wirklich mehr als ein glücklicher Treffer.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die 12.928 Zuschauer eines der schwächeren Spiele der FIFA Frauenfussball-Weltmeisterschaft gesehen haben, aber trotzdem das Spiel mit den meisten Torschüssen (ca. 45 bis 50 Stück). Es wird interessant sein, zu sehen, wie sich diese beiden Mannschaften im weiteren Turnierverlauf entwickeln.


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