Im WM-Stadion in Bochum lieferten Frankreich und Kanada ihren zweiten Auftritt in der Gruppe A. Während sich Deutschland im Spieltag zuvor noch etwas schwer gegen Kanada getan hat, konnte Frankreich den Gegner Kanada mit 4:0 auseinandernehmen. Durch diesen Erfolg können die Französinnen den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale feiern.
Christine Sinclair, der Dreh- und Angelpunkt im kanadischen Team, konnte trotz eines erlittenen Nasenbeinbruchs die Fahrt im Spiel gegen Frankreich aufnehmen. Sie erhielt zum Schutz eine Gesichtsmaske, die sie im Spiel vor weiteren Blessuren schützen soll. Sinclair hätte die Kanadierinnen trotz des Handicaps schon sehr früh (6. Minute) in Führung bringen können, doch der ausgeführte Freistoß wurde von der Torfrau Berangere Sapowicz locker aus dem Verkehr gezogen.
In der 29. Minute war es dann soweit, der erste Treffer der Französinnen fiel durch eine Situation im Strafraum der Kanadierinnen, dort bekam Louisa Necib den Ball schoss zu Elise Bussaglia, der so abgefälscht wurde, dass Gaetane Thiney mit dem Kopf den Ball ins gegnerische Tor köpfen konnte.
Die Les Bleues übernahmen das Ruder und führten die kanadische Mannschaft vor. Mit mehreren gefährlichen Torchancen gingen die Französsinnen zwar erst mal nicht weiter in Führung, aber ließen die Big red nicht gut aussehen. Nach dem Seitenwechsel dauerte es keine viertel Stunde, dann konnten die Bleuettes durch Gaëtane Thiney aus fast 25 Metern das rechte Eck des Tores traf (59. Minute - 2:0).
Sieben Minuten später fiel gleich das nächste Tor, Camille Abily köpfte zum 3:0. Kanada scheinbar nur noch bemüht die erstarkten Französinnen abzuwehren, was aber nicht gelang, denn in der 83. Minute machte Elodie Thomis den Endstand von 4:0 klar. Die nächste Partie findet in Mönchengladbach statt, dort trifft Frankreich um 20:45 Uhr auf Deutschland.
























