WM2011: Finale in Frankfurt mit USA und Japan

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Wer hätte vor drei Wochen geglaubt, dass die Finalistinnen im FIFA Women's World Cup 2011 USA und Japan heißen werden. Zwei eigentlich überraschende Teilnehmer, die sich mit einem unglaublichen und sensationellem Willen, wie die USA und einem nicht zu fassendem Kombinationsspiel der Japanerinnen bis ins Finale gekämpft haben.

Im Halbfinale setzten sich im ersten Spiel die USA gegen den anfänglich stärker wirkenden Gegner Frankreich durch. Lauren Cheney konnte zwar in der neunten Minute schon zur Führung den Ball ins Netz befördern, doch die Französinnen wollten sofort den Ausgleich nach legen.

Doch das gelang ihnen in der ersten Hälfte des Spiels nicht mehr. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel sollte es dann soweit sein, Sonia Bompastor wollte ihre Mitspielerin Gaëtane Thiney einen Ball für den Kopf servieren, doch da kam Thiney nicht dran, verunsicherte aber die US-Torfrau Hope Solo derart, dass der seinen Weg ins Ziel fand (55., 1:1).

Die US-Girls geben aber nie auf und deshalb kam es in der 79. und in der 82. Minute zu den entscheidenden Treffer der Partie, Abby Wambach und Alex Morgan sind dabei die glücklichen Torschützinnen. USA ist mit diesem 3:1 der erste Finalist der WM 2011 in Deutschland.

Die zweite Partie des Abends bestritten Japan und Schweden, während die Schwedinnen nicht zu ersten mal im Halbfinale einer Weltmeisterschaft stehen, können die Japanerinnen ihr Debüt feiern. Nicht nur das, sie sind auch zum ersten mal ins Finale einer WM eingezogen.

Zuerst begann auch hier alles sehr vielversprechend für die Schwedinnen, das zeigte sich schon in der zehnten Minute der Begegnung. Josefine Öqvist traf hier zum 1:0, mit einem Torfreudetänzchen ging es weiter in die Partie, doch dann legte Japan mit seinem Klammerspiel los. Nahomi Kawasumi schoss in der 19. Minute und somit noch vor der Pause, den wichtigen Ausgleichstreffer (1:1).

In der zweiten Halbzeit war mit Schweden eigentlich nicht mehr viel los, der Kampfeswille bäumte sich nur ab und zu mal auf, doch durch das ständige abblitzen vorm gegnerischen Tor sah man die aufsteigende Resignation wachsen. Japan erkannte die Fehler und nutzte diese gnadenlos aus, Homare Sawa traf in der 60. Minute zum 2:1 und Nahomi Kawasumi legte nach vier Minuten den Sicherheitstreffer hinterher (64., 3:1).

Am Sonntag ist ab 20:45 Uhr Finale in Frankfurt und die Teilnehmer heißen USA und Japan. Auch wenn Deutschland dieses mal nicht im Finale steht, verspricht diese Begegnung einen tollen Abschluss, mit hoffentlich vielen Toren, zu werden.


Bilder vom Spiel Japan vs. Schweden



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